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Kleine Materia Medica - Kräuter für Hunde

 

 

Ackerschachtelhalm, Alfalfa, Astragalus, Borretsch, Brennessel, Eibisch, Ginkgo, Sibirischer Ginseng, Große Klette, Hagebutten, Karde, Katzenkralle, Knoblauch, Mariendistel, Rehmannia, Slippery Elm

 

 

Hagebutte - Rosa Canina - Die Hundsrose
Hagebutte - Rosa Canina - Hundsrose

 

 

Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)

 

Wegen seines hohen Anteils an Kieselsäure wird der Ackerschachtelhalm zur Stärkung des Bindegewebes, des Haarkleids und der Krallen eingesetzt. Außerdem enthält er besonders viele Mineralien, insbesondere Kaliumsalze, sowie Flavonoide und Saponine, die seine diuretische Wirkung erklären. Einsatzgebiete sind Entzündungen der Harnwege, insbesondere welche mit Blutungen, bei Harngries, bei Gelenkserkrankungen, beim Kognitiven Dysfunktionssyndrom, bei Ödemen und zur Wundheilung. Bei der Behandlung der Harnwege sollten Kräuter mit reizmildernder Wirkung, z. B. Eibisch oder Wegerich zusätzlich gegeben werden. Bei Arthritis oder Arthrose sollten zusätzlich Glucosamine gegeben werden. Benutzt werden die oberirdischen Teile. Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Herzerkrankungen, erhöhtem Blutdruck oder Ödemen, die auf unzureichende Herz- oder Nierentätigkeit zurückzuführen sind, oder bei Nierensteinen, die Silica enthalten.

 

Dosierung:
Trockenkraut: 1-2 g/10 kg KM/Tag
Absud: 50 ml/10 kg KM/3 x täglich
Tinktur: 1 ml/10 kg KM/Tag
Äußerlich als Kompresse

 

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Alfalfa (Medicago sativa) 

 

Die Araber gaben Alfalfa seinen Namen Al-Fal-Fa, was Vater aller Nahrungsmittel bedeutet. Sie beobachteten, dass ihre Pferde schneller, stärker und gesünder waren, wenn sie regelmäßig Alfalfa bekamen. Alfalfa unterstützt die Leber, fördert die Verwertung von Fetten in der Nahrung, verhindert das Wachstum von Krebszellen, lindert allergische Beschwerden, entsäuert und hilft bei Gelenkserkrankungen aller Art. Alfalfa fördert die Bildung von roten Blutkörperchen, normalisiert den Hormonhaushalt, hilft den Urin alkalisch zu machen, bei Untergewicht zur Appetitanregung und durch seinen Vitamin K-Gehalt hilft Alfalfa bei der Blutgerinnung. Alfalfa enthält sehr viel Calcium, Eisen, Zink, alle Vitamine insbesondere Vitamin K, Chlorophyll, Biotin und Spurenelemente. Benutzt werden die Grünteile (Blätter) der erwachsenen Planze als Futterzusatz. Gegenanzeigen: nicht bei gleichzeitiger Gabe von blutverdünnenden oder fettabbauenden Mitteln füttern, Sprossen sollten generell nicht verfüttert werden. 
Weitere Infos zu Alfalfa

 

Dosierung:
Trockenkraut: 2-5 g/10 kg KM/Tag
Absud: 50 ml/10 kg KM/3 x täglich
Tinktur: 2 ml/10 kg KM/Tag

 

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Astragalus (Astragalus membranaceus) 

 

Die Astragaluswurzel stimuliert das Immunsystem, ist ein Herztonikum, fördert die Durchblutung der Niere und ist ein wirksamer Entzündungshemmer. Des Weiteren ist Astragalus ein gutes Mittel bei Krebs und Viruserkrankungen und kann den Anfang einer Demenz verzögern.Bei Schilddrüsenüberfunktion könnte Astragalus auch hilreich sein.
Gegenanzeigen: Nicht bei Schilddrüsenunterfunktion, Autoimmunerkrankungen einsetzen.

 

Dosierung: 25-150 mg/kg KM/3 x tägl.

 

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Borretsch (Borago officinalis) 

 

Borretsch enthält Schleim, Alantoin, Alkaloide, Flavonoide, Gerbstoffe, Gerbsäure, Saponine und in den Samen wertvolles Öl mit Gammalinolensäure. Borretsch wirkt entgiftend, entzündungshemmend, nervenberuhigend, harntreibend, schleimlösend und regt den Stoffwechsel an. Eingesetzt wird Borretsch bei Erkrankungen der Nebennierenrinde (z. B. bei Cushings), Husten, Verstopfung, Rheuma, Herzbeschwerden, und durch den hohen Gehalt an Gammalinolensäure ist das Öl besonders bei Ekzemen und Hautausschlägen hilfreich. Borretsch kann außerdem als Beilage im Gemüseanteil der Rohernährung gefüttert werden (in Maßen).
Äußerlich hilft er bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Hotspots und Ausschlägen.
Gegenanzeigen: Kraut bei Schwangerschaft und Lebererkrankungen nur in kleinen Mengen. Öl unbedenklich.

 

Dosierung:
Als Futterzusatz 1-2 EL/Tag/bis zu 3 x wöchentlich, Öl 5-10 Tropfen/10 kg KM/Tag
Trockenkraut: 2-3 g/10 kg KM/Tag
Absud: 20-30 ml/10 kg KM/3 x täglich
Tinktur: 1-2 ml/10 kg KM/Tag

 

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Brennessel (Urtica dioica) 

 

Die Brennessel enthält über 20 verschiedene Substanzen, unter anderem Histamine. Zudem enthalten Brennesseln BioFlavonoide, die abschwellend, entzündungshemmend und antihistamin wirken. Brennessel reduziert die Menge an Histamin, die der Körper bei allergischen Reaktionen ausschüttet. Allergiesymptome werden dadurch gelindert. Eigentlich sind Histamine sehr nützlich und wichtig bei der körpereigenen Abwehr von Fremdstoffen, aber Histamine werden auch vom Körper freigesetzt, wenn man Allergenen ausgesetzt wird. Die Histamine sind dann verantwortlich für die „allergische Reaktion“, die sich in Atemnot, Schwellungen, Ausschlägen usw. äußern kann. Das Schöne an der Brennessel: Die Histamine in den Brennesseln docken an Histaminrezeptoren im Körper an und verhindern so, dass die körpereigenen Histamine das tun. Pflanzliche Histamine wie die in den Brennesseln sind aber so schwach, dass sie im Körper von Menschen und Tieren keine Symptome einer allergischen Reaktion bewirken. Die Wirkung ist in dem Fall ähnlich eines Anti-Histamins. Des Weiteren unterstützt Brennessel die Leberfunktion und hilft bei einer vergrößerten Prostata und Osteoarthritis. Brennesselsamen sind ein gutes Nierentonikum. Brennessel ist eines der nährstoffreichsten Kräuter überhaupt und kann regelmäßig dem Gemüsebrei beigemischt werden. Die Blätter entweder kurz blanchieren oder gut pürieren, so brennen sie beim Fressen nicht.
Gegenanzeigen: Keine. In seltenen Fällen reagieren Hunde mit Pflanzenallergien empfindlich auf Brennesselblätter.

 

Dosierung:
Kraut oder Samen: 50-600 mg/kg KM/Tag
Tinktur: 1-3 ml/10 kg KM/Tag

 

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Eibisch (Althaea officinalis) 

 

Eibisch enthält Schleimstoffe, ätherisches Öl, Saponine, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine und Zink. Er wird in erster Linie wegen der enthaltenen Schleimstoffe eingesetzt, vor allem bei Erkrankungen der Atemwege, der Harnwege und des Verdauungsapparates, aber auch äußerlich bei Hautproblemen. Zudem wirkt Eibisch antibakteriell und unterstützt das Immunsystem. Bei der Pflanze werden hauptsächlich die Wurzeln benutzt, gelegentlich auch die Blätter. Eibisch muss als Kaltauszug angesetzt werden, da Hitze die Schleimstoffe zerstört. Keine Nebenwirkung bekannt.

 

Dosierung:
Wurzel: 25-300 mg/kg KM/Tag
Kaltauszug: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl.
Tinktur: 0,5 ml/10 kg KM/3 x tägl.

 

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Ginkgo (Ginkgo biloba) 

 

Der Ginkgo Baum stammt aus der Urzeit und ist somit der älteste Baum der Erde. Ginkgobäume können über 1.000 Jahre alt werden. Ginkgo fördert die Durchblutung des Gehirns und schützt Nervensystem und Gehirn vor freien Radikalen. Deshalb wird Ginkgo auch beim Kognitiven Dysfunktionssydnrom des Hundes eingesetzt. Bei Herzerkrankungen und chronischen Erkrankungen wird Ginkgo als Tonikum benutzt. Bei chronischen Nierenleiden wird er zur gesteigerten Durchblutung der Nieren eingesetzt.
Gegenanzeigen: Nicht bei Schwangerschaft und Gerinnungsstörungen einsetzen.

 

Dosierung:
Blätter, getrocknet: 100-300 mg/kg KM/Tag
Extrakt: 25-50 mg/10 kg KM/Tag
Tinktur: 1 ml/10 kg KM/Tag

 

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Ginseng, Sibirisch (Eleutherococcus senticosus) 

 

Sibirischer Ginseng enthält Cumarine, Eleutheroside, Glucane, Lignane, Phenylpropanol, Polysaccharide, Saponine und Zucker. Ginseng gehört zu den adaptogenen Heilpflanzen, d. h. er hilft dem Körper sich verschiedenen Stressbelastungen anzupassen und wirkt immunmodulierend. Des Weiteren wird Ginseng bei chronischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Krebs und in der Rekonvaleszenz eingesetzt. Benutzt wird die Wurzel.

 

Dosierung:
Wurzel, getrocknet: 200-400 mg/kg KM/Tag
Absud: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl.
Tinktur: 1-2 ml/10 kg KM/Tag

 

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Große Klette (Arctium lappa) 

 

Klette enthält u. a. Inulin, Fettsäuren, Gerbsäure, Linolsäure und ätherisches Öl. Die Klettenwurzel wirkt blutreinigend, entgiftend, als Antioxidans, antikanzerogen und hilft bei Haut- und Fellproblemen, Abszessen, Tumoren, Lebererkrankungen und bei der Wundheilung. Die Große Klette findet man in vielen Kräutermischungen für Krebserkrankungen und sollte bei jeder Kräutermischung für die Rekonvaleszenz enthalten sein. Außerdem ist die Wurzel sehr nahrhaft und kann frisch als Gemüseanteil verfüttert werden.

 

Dosierung:
Wurzel, getrocknet: 100-500 mg/kg KM/Tag
Absud: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl.
Tinktur: 1-2 ml/10 kg KM/Tag

 

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Hagebutten (Rosa canina) 

 

Die Hagebutte oder Hundsrose ist eine nahrhafte Heil- und Futterpflanze. Hagebutten enthalten bis zu 5.000 mg Vitamin C/100 g, sowie Flavone, die Vitamine A, B, E und K, Fruchtsäuren und Spurenelemente. Hagebuttenschalen werden bei Arthrose, Arthritis, Rheuma, Entzündungen, nach Magen-Darm-Erkrankungen, zur Stärkung des Immunsystems, bei Harnwegserkrankungen und bei Hautproblemen eingesetzt. Zudem  sind sie eine gute Ergänzung des Futters, ob bei der Rohernährung oder der Ernährung mit Fertigfutter.

 

Dosierung: Als Ergänzungsfutter 1-2 EL gemahlene Hagebuttenschalen/20 kg KM/Tag

 

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Karde (Dipsacus sylvestris) 

 

Die Karde ist eine 2-jährige Pflanze, die zwar wie eine Distel aussieht, aber zur Familie der Kardengewächse gehört. Karden enthalten Inulin, Bitterstoffe, Saponine, organische Säuren und Glykoside und wachsen im zweiten Jahr bis 150 cm hoch. Die Wurzel der Karde wird im Herbst des ersten Jahres oder im Frühling des zweiten Jahres (bevor sie aufstängelt) geerntet. Kardenwurzeltinktur ist eines der besten Mittel zur Stärkung des Nieren- und Leber- Qi, wirkt zudem antibakteriell, blutreinigend, verdauungsfördernd, schweißtreibend, stärkt das Immunsystem und hilft bei Rheuma, Gicht, Gelenks- und Muskelschmerzen, Hautproblemen, Durchfällen, Gelbsucht und Gallenschwäche. Zusätzlich findet die Karde Verwendung bei der Behandlung von Borreliose und Krankheiten mit ähnlichen Symptomkomplexen. Die Wurzel wird am besten als Tinktur zubereitet. In meiner persönlichen Erfahrung hilft Karde nur dann, wenn eine wechselseitige Lahmheit bzw. Gelenkschmerz besteht. Hat der Hund zusätzlich Darmbeschwerden, ist die Karde das Mittel der Wahl, ob Borreliose-positiv oder nicht. Kardenwurzeltinktur hat in meinen Erfahrungen als Alleinmittel noch keine Borreliose geheilt, aber bei dem o.g. Symptomenbild sehr geholfen und bei einer Borreliose mit o.g. Symptomenbild zusammen mit anderen Kräuter sehr effektiv gearbeitet.

 

Dosierung: Tinktur: je 10 kg Körpergewicht 3 Tropfen 2 x täglich

Bei Borreliose:

Je 10 kg Körpergewicht 10 Tropfen Kardenwurzeltinktur 3 x täglich über 3 Monate. Höchstdosis 90 Tropfen/Tag/10 kg KM
Besser noch mit Artemisia annua Tinktur, je 10 kg KM 10 Tropfen 3 x tägl.

Nach Zeckenbiss prophylaktisch die halbe Dosis für 1-2 Wochen geben.

 

Katzen bekommen nur sehr sehr selten Borreliose ...
Katze:
Dosierung: Tinktur: je 5 kg Körpergewicht 2-3 Tropfen 2 x täglich
Bei Borreliose:
Je 5 kg Körpergewicht 5 Tropfen Kardenwurzeltinktur 3 x täglich über 3 Monate. Höchstdosis 30 Tropfen/Tag
Besser noch mit Artemisia annua Tinktur, je 5 kg KM 3 Tropfen 3 x tägl.

 

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Katzenkralle (Uncaria tormentosa) 

 

Katzenkralle wirkt antioxidierend, antiviral, antikarzinogen und entzündungshemmend und hat eine ausgesprochene Heilwirkung auf das Verdauungssystem. Katzenkralle hat einen hohen Gehalt an Antioxidantien, insbesondere Beta-Carotin. Es konnten bisher sechs Alkaloide aus den Wurzeln isoliert werden. Das aktivste, Isopteridin, ist ein sehr wirkungsvolles Stimulans für das Immunsystem. Katzenkralle stimuliert das Immunsystem, säubert und heilt den Magen-Darmtrakt. Sehr gute Ergebnisse wurden mit Katzenkralle auch im veterinärmedizinischen Bereich erzielt bei Alterserscheinungen, Entzündungen, Borreliose, Arthritis, Osteoarthritis, Spondylitis, Hüftgelenksproblemen, Lungenkrebs, Darmkrebs, Gesäugetumoren, Dermatitis, gesteigerter Talgabsonderung, Pyodermie und bei Nebenwirkungen von Chemotherapien.
Nebenwirkungen sind keine bekannt.

 

Dosierung:
0,5 - 2 Gramm/20 kg Körpergewicht/gemahlene Rinde ins Futter täglich
Mit niedriger Dosis beginnen, erhöhen bis Besserung eintritt.
Absud:  2-3 EL/Tag unter das Futter mischen; am besten auf 2 Portionen verteilen.

 

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Knoblauch (Allium sativum) 

 

Knoblauch wirkt antibakteriell, aber auch antivirale und antiparasitäre Wirkungen wurden in Studien festgestellt. Die Knoblauchknolle enthält Alliin und das Enzym Allinase. Allinase kann Alliin in Allicin umwandeln; dieser geruchsintensive Bestandteil besitzt die meisten positiven Eigenschaften. Die regelmäßige Einnahme von Allium sativum hält die Gefäße länger geschmeidig. Er wirkt mild cholesterinsenkend, hemmt die Bildung freier Radikaler und aktiviert die radikalenfangenden Enzyme. Das enthaltene ätherische Öl überdeckt den Milchsäuregeruch, den Zecken und andere Parasiten als Auslösemechanismus benötigen, und reduziert so erfolgreich den Befall. Knoblauch sollte bei Parasitenbefall, bei Kontakt zu erkrankten Hunden, bei Viruserkrankungen und bei Krebs gegeben werden.
Siehe auch Artikel: Einige Worte zum Füttern von Zwiebelgewächsen

 

Dosierung:
Bei Krankheit: eine Zehe/20 kg KM/Tag max. 2 Wochen lang
Als Prophylaxe: eine Zehe/20-30 kg KM/3 x Woche

 

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Mariendistel (Silybum marianum) 

 

Mariendistelsamen enthalten Silymarin, welches aus verschiedenen Flavonolignanen zusammengesetzt ist. Silymarin steigert die Proteinsynthese und die Regenerationsfähigkeit der Leber und hat eine stark antioxidative Wirkung. Außerdem verhindert das Silymarin, dass Zellgifte durch die Zellmembrane der Leberzellen gelangen und schützt so die Leber. Mariendistel wird zur Vorbeugung und Behandlung toxischer Leberschäden, bei chronischen Leberentzündungen, zur Behandlung von Leberzirrhose oder Fettleber, unterstützend bei Nieren- und Pankreaserkrankungen, bei Giardienbefall und bei Krebserkrankungen eingesetzt.
Da die Wirkstoffe schwer wasserlöslich sind, sollte Mariendistel als Extrakt oder Tinktur (Glyzerat) verabreicht werden.

 

Dosierung:
Trockenkraut:100-200 mg/10 kg KM/Tag
Extrakt: 10-15 mg/kg KM/Tag
Tinktur: 2 ml/10 kg KM/Tag
(akut) bzw. 1 ml/10 kg KM/Tag (chronisch/Vorbeugung/Kur)

(1 ml = 20 Tropfen)

 

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Rehmannia (Rehmannia glutinosa) 

 

Rehmannia ist eine in der TCM häufig eingesetzte Pflanze mit entzündungshemmenden, antibakteriellen, harntreibenden, antioxidativen und tonisierenden Wirkungen. Rehmannia ist wirksam bei akuten und chronischen Nierenerkrankungen, bei Diabetes und bei entzündlichen Hauterkrankungen. Gegenanzeigen: Nicht bei akutem Durchfall einsetzen.

 

Dosierung:
Trockenkraut: 50-400 mg/kg KM/Tag
Absud: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl.
Tinktur: 1-2 ml/10 kg KM/Tag

 

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Slippery Elm (Ulmus rubra) 

 

Die amerikanische Rotulme wird vor allem wegen ihres hohen Schleimstoffgehaltes eingesetzt bei Magen-Darm-Erkrankungen aller Art sowie bei Erkrankungen der Atemwege und Husten. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken zudem entzündungshemmend. Slippery Elm ist auch ein hervorragendes Futter bei schwachen Tieren in der Rekonvaleszenz und ein Futtermittel zur Darmpflege und -regeneration nach einer Entwurmung.

 

Dosierung:
Trockenkraut: 200-400 mg/kg KM/Tag
Kaltauszug: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl.
Tinktur: 1-2 ml/10 kg KM/Tag

 

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